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13.09.2002: Produktionsnotizen 27 `Die Eröffnungssequenz´
Durch den Besuch bei dem Komponisten David Arnold (siehe Produktionsnotizen 26) richtete sich meine Aufmerksamkeit ganz auf die Titelsequenz, die in jedem Bond-Film eine wesentliche Rolle spielt. Seit `Goldeneye´ ist Danny Kleinman für diese Szenen verantwortlich, der ist sich durchaus bewusst ist, wie viel die Serie Maurice Binder, dem Originaldesigner dieser Sequenzen, verdankt.
Man kann sagen, dass 75 bis 80% der Titelsequenzen, die ich kreiere, ein Gruß an Maurice Binder sind. Die Titelsequenzen funktionieren immer noch nach dem gleichen Konzept, das er damals eingeführt hat – und ich will daran auch nichts ändern. Sie gehört so einfach zu dem, was man von einem Bond-Film erwartet. Was sie enthalten muss? Mädchen und ein wenig Tanz. Sie muss sexy sein, etwas kitschig Kitsch und natürlich humorvoll. All diese Bestandteile finde ich wirklich wichtig – erst dadurch wird die Sequenz zu der Ikonografie, die sie ist.”
Danny begann seine Arbeit für die Bond-Filme als Fan. Und auch heute gestaltet er für keinen anderen Filme die Titelsequenzen. Er bleibt der Serie treu, denn er genießt es, ein Teil davon zu sein.
”Ich denke, wenn du in Großbritannien aufwächst, gehört Bond einfach zu deinem kulturellen Erbe. Als ich klein war, habe ich die Karten in den Kaugummipackungen gesammelt. Und ich hatte das Spielzeugauto mit dem Schleudersitz. Es gehörte einfach zum Erwachsenwerden. Und gerade an die Bond-Titelsequenzen kann ich mich besonders gut erinnern. Ich war ein riesengroßer Fan von Maurice Binder. Außerdem war da der Reiz, dass es in den Titelsequenzen immer nackte Mädchen zu sehen gab – eine real gewordenen Fantasie aller Teenager! Die Titelsequenz ist eines der wichtigsten Elemente des Films.”
Aber nicht nur, weil sie von den Zuschauern erwartet wird, sonder auch, weil sie verschiedene wichtige Funktionen erfüllt. Eine davon ist ganz offensichtlich, den langen Vorspann einzubinden. Aber Danny erklärt, dass sie auch für die weitere Handlung relevant ist.
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