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Teil 2: `Man lebt nur zweimal´ bis `Leben und Sterben lassen´
`Ernst Stavro Blofeld´ - Donald Pleasence (`Man lebt nur zweimal´, 1967)
Die Rolle Blofelds dritter Auftritt und zum ersten Mal sieht man sein Gesicht. Als Basis dient ihm ein erloschener Vulkan in Japan, aus dem seine Rakete startet, die amerikanische und sowjetische Raumkapseln kapert. Obwohl Blofeld den Selbstzerstörungsmechanismus seiner Basis auslöst, gelingt es ihm lebend zu fliehen.
Der Schauspieler Donald Pleasance wurde am 5. Oktober 1919 in Workshop, England, geboren. 1939 trat er erstmals an einem Theater auf. Nach dem Kriegsdienst und einem Jahr in deutscher Gefangenschaft wurde er schnell zu einem angesehenen Darsteller in seiner Heimat. 1958 ernannte man ihn zum Schauspieler des Jahres. Für den Bond war er nur eine Notbesetzung, da der Tscheche Jan Werich aussteigen musste. In den 60er Jahren war Pleasance so populär, dass man ihm bisweilen in vier Filmen pro Jahr sah. In Erinnerung geblieben sind “Gesprengte Ketten” (1963), “Die phantastische Reise” (1966) oder “Wenn Katelbach kommt” (1966), später folgte noch “Halloween” (1978). Häufig verkörperte er satanische Gangster oder besonders skurrile Typen. Er starb am 2. Februar 1995 in St. Pauls de Vence nahe Nizza. Drei seiner fünf Töchter sind ebenfalls Schauspielerinnen.
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`Ernst Stavro Blofeld´ - Telly Savalas (`Im Geheimdienst ihrer Majestät´, 1969)
Die Rolle Blofelds vierter Auftritt: diesmal sitzt der Oberböse auf einem Berg und bedroht die Welt mit Viren, die Unfruchtbarkeit zur Folge haben. Zusammen mit Bond rast er in einem Bob eine Bobbahn in halsbrecherischer Fahrt hinab und bleibt schließlich mit großer Wucht an einem Baum "kleben". Das Ende von Blofeld? Nein, zwar mit einer Halskrause, aber ansonsten unversehrt färt er später den Wagen, aus dem Bonds frisch angetraute Ehefrau erschossen wird.
Der Schauspieler Telly Savalas wurde am 21. Januar 1925 als Aristoteles Savalas in Garden City, New York, geboren. Zunächst arbeite er für die Fernsehgesellschaft ABC und wurde Direktor der Nachrichtenabteilung. Seiner Obhut unterlag auch die Sendereihe “Your Voice of America”, die ihm einen Peabody Award einbrachte. Das Debüt als Schauspieler gab er 1960 in “Die jungen Wilden”. Für seine Darstellung in “Der Gefangene von Alcatraz” (1962) wurde er als bester männlicher Nebendarsteller für den Oscar nominiert. Peter Hunt besetzte ihn als Blofeld und war stolz auf ihn: “Er wurde, glaube ich, zum besten Blofeld aller Blofelds.” Während der Dreharbeiten in der Schweiz frönte Telly Savalas seiner Spielleidenschaft und nahm zahlreichen Crew-Mitgliedern, auch Lazenby, viel Geld ab. Anfang der 70er Jahre wurde Savalas durch die TV-Serie “Einsatz in Manhattan” als “Kojak” berühmt. Telly Savalas starb am 22. Januar 1994 im Alter von 70 Jahren in Los Angeles.
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`Ernst Stavro Blofeld´ - Charles Gray (`Diamantenfieber´, 1971)
Die Rolle Blofelds fünfter Auftritt dient der Herstellung eines Lasersatellitens aus Diamanten, der mit seinen Strahlen aus dem Weltraum auf der Erde ganz schöne Schäden anrichten kann. James Bond schaltet mehrere Doppelgänger von Blofeld aus, muss den echten jedoch auf einer Bohrinsel zurücklassen.
Der Schauspieler Charles Gray wurde 1928 in Bournemouth, Hampshire, geboren, begann als Shakespeare-Interpret an englischen Theatern und gilt als guter Charakterdarsteller. In `Man lebt nur zweimal´ tauchte er bereits als Bonds Verbindungsmann in Japan auf, starb aber eine frühen Kinotod. Zwei Filme später kehrte er dann als Blofeld in `Diamantenfieber´ in die Bond-Welt zurück. Ein drittes Bond-Engagement hatte Gray in `Der Spion, der mich liebte´; hier hört man seine Stimme in der englischen Originalfassung in der Pyramiden-Szene. Am 7. März 2000 starb Charles Gray im Alter von 71 Jahren (mehr hierzu in den `Bond-News´).
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`Mr. Big´ alias `Dr. Kananga´ - Yaphett Kotto (`Leben und Sterben lassen´, 1973)
Die Rolle Der Regierungschef der Karibik-Insel San Monique, Dr.Kananga, will als Mr. Big verkleidet den Rauschgiftmarkt in den USA unter seine Kontrolle bringen. Er "platzt", nachdem ihm 007 eine Pressluftpatrone in den Mund gesteckt und unter Wasser gedrückt hat.
Der Schauspieler Geboren am 15. November 1937 in New York City, kam er über einen Freund zur Schauspielerei, begann in Nebenrollen an US-Bühnen und wirkte seit 1964 auch in Filmen mit. Das Bond-Angebot kam, nachdem ihn die Produzenten in “Straße zum Jenseits” neben Anthony Quinn gesehen hatten. Kotto war verwundert und stolz darauf. Bei den Verhandlungen erkundigte er sich nicht nach der Gage, sondern den Credits – als er erfuhr, dass er als einer der Stars genannt werden sollte, akzeptierte er. Im Anschluß an den Bond-Film sah man ihn zumeist als durchsetzungskräftigen Typen, so z.B. in “Der einsame Job” (1975), “Alien” (1975) und “Brubaker” (1979). Kotto lebt nahe Seattle im US-Bundesstaat Washington.
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