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Teil 4: `Octopussy´ bis `Lizenz zum Töten´
`Kamal Khan´ - Louis Jourdan (`Octopussy´, 1983)
Die Rolle Der indische Prinz `Kamal Khan´ schmuggelt in Zusammenarbeit mit `Octopussy´ Sowjet-Juwelen und arbeitet zudem mit dem größenwahnsinnigen Sowjet-General Orlow zusammen, der einen US-Stützpunkt in Westdeutschland durch eine Atombombe ausradieren will. `Khan´ zerschellt mit seiner Beechcraft an einem Berg, kurz nachdem es 007 gelungen ist, zusammen mit `Octopussy´ aus dem Flugzeug zu springen.
Der Schauspieler Der Sohn eines Hoteliers, geboren als Louis Gendre am 19. Juni 1919 in Marseille, wuchs in Frankreich, England und der Türkei auf. Er nahm in Paris Schauspielunterricht und bekam mit 20 seine erste Rolle. Während des Zweiten Weltkrieges arbeitete er für die Résistance. 1945 holte ihn der Produzent David O’Selnick nach Hollywood und Jourdan gab in Hitchcocks “Der Fall Paladin” sein Debüt. Weltbekannt wurde er 1958 als Partner Leslie Carons im Musical “Gigi”. Zu seiner Rolle als Prinz `Kamal Khan´ meinte er: “Ich habe noch nie etwas erlebt, was unbequemer wäre, als auf dem Rücken eines Elefanten zu sitzen. Dann hatte ich noch dieses Riesengewehr und mußte damit die Balance halten. So war ich froh, als der Regisseur endlich ‘Stop’ sagte!”
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`Maximilian Largo´ - Klaus Maria Brandauer (`Sag niemals nie´, 1983)
Die Rolle Im `Feuerball´-Remake heisst `Largo´ mit Vornamen nicht mehr `Emilio´, sondern `Maximilian´ und führt im Auftrag von Blofeld den Diebstahl der mit Atomsprengköpfen bestückten Marschflugkörper aus. Bei einem Unterwasserkampf, also etwas anders als in `Feuerball´, wird dieser `Largo´ schließlich von `Domino´ mit einer Harpune erschossen.
Der Schauspieler Der am 22. Juni 1944 im steiermärkischen Bad Aussee geborenen Österreicher studierte zwei Semester an der Stuttgarter Hochschule für Musik und darstellende Kunst. Sein Theaterdebüt gab er 1962 in Tübingen, seit 1972 ist er Ensemblemitglied des Burgtheaters in Wien. In den Siebzigern profilierte sich Brandauer zu einem der bedeutendsten deutschsprachigen Bühnenschauspieler; im Film wurde er weltbekannt durch die Rolle des Hendrik Höfgen in István Szábos “Mephisto” (1981). Vier Jahre später wurde Brandauer für seine Lesitung in “Jenseits von Afrika” für den Oscar nominiert. Zweimal führte er bereits selbst Regie, zuletzt bei der Thomas-Mann-Adaption von “Mario und der Zauberer” (1994), wo er als diabolischer Magier Cipolla eine Hauptrolle spielt. Den Part im Bond-Film suchte er sich aus, weil er hoffte, dass im Schatten des großen Sean Connery (der ihn als einen der zehn besten Schauspieler empfindet) “ein bisschen von ihm auf mich abfärbt”.
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`Max Zorin´ - Christopher Walken (`Im Angesicht des Todes´, 1985)
Die Rolle `Max Zorin´ ist aus einem sowjetischen Versuch hervorgegangen, hochintelligente Menschen zu züchten, die aber leider später alle an Größenwahn litten. Durch eine künstliche Naturkatastrophe plant `Zorin´, das amerikanische High-Tech-Zentrum Sillicon Valley zu vernichten und somit den weltweiten Computer-Chip-Markt zu übernehmen. Beim Showdown mit James Bond stürzt `Zorin´ von der Golden Gate Bridge in die tödliche Tiefe.
Der Schauspieler Geboren wurde Christopher Walken am 31. März 1943 in Astoria, New York. 1960 gab er sein Spielfilmdebüt. Für “Die durch die Hölle gehen” (1978) wurde er sowohl mit dem New Yorker Film Critics Award als auch mit dem Oscar für die beste männliche Nebenrolle ausgezeichnet. Für die Rolle des `Max Zorin´ ließ er sich die Haare blond färben und in der Darstellung orientierte er sich an Gert Fröbes `Goldfinger´.
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`Brad Whitaker´ Joe Don Baker (`Der Hauch des Todes´, 1987)
Die Rolle Der Waffennarr Whittaker plant, mit veruntreuten Geldern der Sowjets Opium von den afghanischen Mudschaheddinen zu kaufen. Eine schwere Wellington-Statue, an die 007 den explodierenden Schlüsselanänger von `Q´ geheftet hat, erschlägt ihn im eigenen Haus in Tangar.
Der Schauspieler Dem am 12. Februar 1936 in Groesbeck, Texas, geborenen Baker gelang es, in drei Bond-Filmen wichtige Rollen zu speilen - zum einen als Gegenspieler und zum anderen als Bonds Verbindungsmann (in `Goldeneye´ und `Der Morgen stirbt nie´). Er besuchte zunächst das North Texas State College und jobbte nach dem Wehrdienst als Kellner und Verkäufer in New York, bevor er ins berühmte Actor´s Studio aufgenommen wurde. Nach zahlreichen Bühnenauftritten erlangte er als Kleinstatdt-Sherriff in dem 1973 entstandenen Film “Der Große aus dem Dunkeln”, dem mehrere Fortsetzungen folgten, einen großen Bekanntheitsgrad. Sein Kinodebüt gab er 1967 mir “Der Unbeugsame” an der Seite von Paul Newman. Bakers Mitwirkung in der BBC-Serie “Edge of Darkness” brachte ihm die Aufmerksamkeit von Martin Campbell ein, der ihn für ihn schließlich auch für `Goldeneye´ verpflichtete.
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`Franz Sanchez´ - Robert Davi (`Lizenz zum Töten´, 1989)
Die Rolle Für seinen persönlichsten Kampf seiner Laufbahn - gegen den Drogenbaron `Sanchez´ - setzt 007 sogar seine Lizenz aufs Spiel: `Sanchez´ hatte Vergeltung für seine Verhaftung an Bonds amerikanischem Kollegen `Leiter´ und dessen Frau `Della´ verübt. Bonds Rache wird erst vollzogen, als `Sanchez´ benzingetränkt in einem Feuerball verglüht.
Der Schauspieler Der 1952 in Astotria, New York, geborene Schauspieler und Opernsänger wurde durch die Darstellung rücksichtsloser Killer, zum Beispiel in “Die Goonies” oder “Der City-Hai”, bekannt. Durch den CBS-Film “Terrorist On Trial” wurde Bond-Produzent Broccoli auf Davi aufmerksam. Davis Vorbilder waren Gert Fröbes `Goldfinger´ und Robert Shaws `Red Grant´. Als Vorbereitung auf seine Rolle besuchte er die Antidrogeneinheit in Florida, machte sich mit mit den Lebenläufen von Drogenbossen wie Escobar und Noriega bekannt und sah sich Filmmaterial an. Er übersetzte, um seinen Akzent zu perfektionieren, das Script ins Spanische und lernte auf diese Weise seine Dialoge, die er dann in Englisch sprach. “Wäre Sanchez in New York geboren, wäre er Donald Trump”, meinte Davi. “Sanchez ist ein existentieller Nihilist und damit sogar Bond vergleichbar - beide bringen Leute um.”
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