|
19.4.01: Brosnan: “Action-Helden sollen mehr Gefühl zeigen”
London (Reuters) - Auch hart gesottene Filmhelden sollten nach Ansicht von James Bond-Darsteller Pierce Brosnan in ihren Rollen Furcht und Verletzlichkeit zeigen, um wie echte Menschen zu wirken. Dies erniedrige die Charaktere nicht, sondern stärke sie, sagte Brosnan in einem am Donnerstag erschienenen Interview der britischen Zeitung "Times". Filmkritiker halten den Iren für den besten Darsteller des Agenten Bond seit Sean Connery. Brosnan hat bereits angekündigt, dass sein vierter Bond-Film, der im nächsten Jahr in die Kinos kommt, sein letzter wird. Die "Lizenz zum Töten" als Agent 007 hat der Schauspieler seit seinem ersten Film `Goldeneye´ 1995.
Der Filmstar äußerte in dem "Times"-Interview auch seine Enttäuschung darüber, dass er die Agenten-Rolle nicht schon vor 15 Jahren von Roger Moore übernehmen konnte. Damals musste er Timothy Dalton den Vortritt lassen, da er als Hauptdarsteller in der US-Fernsehserie "Remmington Steele" noch vertraglich gebunden war. Zunächst habe er sein Los mit Fassung getragen, sagte Brosnan, doch dann habe es ihn gepackt. Er sei die Küstenautobahn hinuntergefahren, und plötzlich habe er angehalten und seinen Ärrger darüber auf den Ozean hinausgebrüllt. Nur noch verschwommen erinnerte sich Brosnan dagegen an sein ersten Zusammentreffen mit Ex-Bond Connery. "Ich weiß wirklich nicht mehr, was wir geredet haben, ich war so voller Ehrfurcht", sagte Brosnan der Zeitung.
Quelle: Yahoo
|
|