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Die Kameramänner der James Bond-Filme Teil II

Ted Moore - Oscargewinner mit Tiefenschärfe

Ted Moore führte in insgesamt sieben James Bond-Streifen die Kamera. 1914 wurde er in Südafrika geboren, zog aber 1930 mit seiner Familie nach England. Während des Zweiten Weltkrieges diente er bei der “Royal Air Force” in der Fillmabteilung und legte mit dieser Tätigkeit den Grundstein für seine spätere Filmer-Laufbahn. In den 50er Jahren drehte er zahlreiche Filme mit dem späteren Bondproduzenten Albert R. Broccoli und gelangte auf diesem Weg zu James Bond.

Bei den Bond-Filmen verwendete Moore Weitwinkelobjektive sowie die Technik der Tiefenschärfe. Klare, gestochen scharfe Bilder ermöglichten Cutter Peter Hunt einen schnellen

Schnitt, da der Zuschauer sofort das Geschehen erkennen konnte.  Für seine Leistung in “Ein Mann zu jeder Jahreszeit” erhielt Ted Moore sogar einen Oscar. 1987 starb Moore.

Freddie Young - Rekordfilmer von 120 Filmen und Gewinner von 3 Oscars

Freddie Young, geboren 1902, fotografierte während seiner langjährigen Laufbahn als Kameramann über 120 Filme. Er gewann für “Lawrence von Arabien”, “Dr. Schiwago” und “Ryans Tochter” je einen Oscar und war außerdem noch fünf weitere Male für einen Oscar nominiert.

Young begann beim Film 1917 als Qualitätskontrolleur im Filmentwicklungslabor und seine Laufbahn als Kameramann zehn Jahre später bei “Victory 1918”. Der Durchbruch gelang ihm 1939 mit “Goodbye Mr. Chips”.
1967 wirkte er an seinem ersten Bond mit (`Man lebt nur zweimal´) und

äußerte sich anschließend sehr positiv über das Filmbudget, auf Grund dessen ihm nie “ein paar Scheinwerfern” gefehlt hätten.
1992 zog er sich aus dem Filmgeschäft zurück. Neben den bereits erwähnten Oscars erhielt Young für seine Leistungen 1970 den Orden des Britischen Empires, 1993 den “American Society of Cinematographers International Award”. Die Filmfestspiele in Venedig ehrten ihn außerdem mit einem Ehrenlöwen für sein Lebenswerk.


Die Kameramänner der James Bond-Filme: Teil I Teil II

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