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Timothy Dalton
Mit dem Erreichen der Frühpensionärsgrenze war für Roger Moore die Zeit gekommen, sich von der Rolle des jugendlichen Gentleman-Agenten zu verabschieden. Für die Produzenten der Bond-Serie Grund, einen jüngeren und besser zum Zeitgeist der achtziger Jahre passenden Bond-Darsteller zu suchen. Fündig wurde man diesmal in den erleuchtenden Kreisen der britischen Theaterelite. Knappe zwanzig Jahre jünger als sein Vorgänger ist der am 21. März 1946 geborene Timothy Dalton, Sohn eines Werbefachmanns, auf den die Wahl fiel. Nach seiner Schulzeit in Manchester trat Dalton einem Schülertheater bei und tingelte mit einem fahrenden Ensemble durchs Land. 1964 wurde er ins “National Youth Theatre” aufgenommen, mit dem er kurze Zeit später in einer Shakespeare-Inszenierung sein Londoner Debüt gab. Es folgten ein zweijähriges Studium an der “Royal Academy of Dramatic Art” und zahlreiche Auftritte in Shakespeare-Stücken auf englischen Bühnen. Parallel zu diesen Theaterverpflichtungen wirkte er immer wieder in Filmen mit. So war er in Nebenrollen in “Der Löwe im Winter” und “Flash
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Gordon” zu sehen. 1986 wurde Dalton dann zum Nachfolger von Roger Moore als James Bond. Sein Bond-Debüt `Der Hauch des Todes´ war eine Rückkehr zu den Wurzeln der Serie und wurde vom Publikum und Kritik sehr gut aufgenommen, wobei vor allem Daltons darstellerische Leistungen sehr gelobt wurden. 1989 folgte sein zweiter Bond-Film `Lizenz zum Töten´, der einen härteren Bond im Stil der nun erfolgreichen Action-Filmen á la “Stirb langsam” zeigte. Dieser Stilwandel sorgte für Irritationen, denn die bondtypische Mischung aus Exotik und humorvollem Charme ging zugunsten von Explosivkraft und Schussgewalt unter. Doch Dalton, der den Wechsel vom Edelmann zum kaltblütigen Rächer mit forciert hatte, stand zu dem neuen Image, das beim Publikum auf wenig Gegenliebe stieß.
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Auch sonst musste sich der Film in vielen Ländern harsche Kritik gefallen lassen. Der allgemeine Misserfolg und rechtliche Auseinandersetzungen um zukünftige Bond-Filme sorgten für heftige Verzögerungen des nächsten Films. Dalton musste mehrere andere Projekte absagen, was ihn verärgerte. Auch das zusammen mit John Glen avisierte Projekt über Christoph Columbos platzte, da es zwischen Glen und Dalton am Set von `Lizenz zum Töten´ zu Auseinandersetzungen gekommen war. Stattdessen akzeptiert der Waliser die schwierige Aufgabe, sich als Nachfolger Clark Gables in der Rolle des `Rhet Butler´ zu versuchen. Die vierteilige TV-Reihe- unter Mitwirkung von Leo Kirch produziert – schloß sich direkt an den Klassiker “Vom Winde verweht” an. Anfang 1994 gab Dalton bekannt, dass er nicht mehr als Bond zur Verfügung stehe und sich auf andere Aufgaben konzentrieren wolle. Seitdem hat Dalton keine größeren Rollen mehr angenommen, sondern sich auf diverse Auftritte in Fernsehfilmen konzentriert und für Kinofilme nur gelegentlich Gastspiele eingeschoben.
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Lediglich auf den britischen Bühnen zeigt Dalton regelmäßig Präsenz. Heute ist Timothy Dalton mit der ukrainischen Schauspielerin Oksana Grigorieva verheiratet und hat einen vier Jahre alten Sohn.
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