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Die Autos von James Bond

von `Der Spion, der mich liebte´ bis `Die Welt ist nicht genug´

In `Der Spion, der mich liebte´ ist Roger Moore im ersten tauchfähigen Bondauto unterwegs. Sechs Lotus Esprit in Weiß (Design von Giugiaro) wurden speziell für diese Produktion gefertigt (siehe hierzu auch das `Making of´). Beim Sprung von der Pier ins Meer (r.) wurde der Lotus auf 70 km/h beschleunigt, innen saßen sicherhaltshalber Dummies. Nach dem Tauchen verpuppte sich der Wagen in eine Art U-Auto (l.), mit den eingebauten Extras werden ein Hubschrauber per Rakete vom Himmel geholt und Unterwasser-Verfolger durch Nebel abgeschüttelt, auf dieselbe Art werden ebenfalls Verfolger auf der Landstrasse an der Verfolgung gehindert. Gefilmt wurden diese Tauch-Szenen auf den Bahamas, die im abgedichteten Auto sitzenden Darsteller Moore und Bach bekamen die Karik allerdings nie zu Gesicht - alles fand in einem Studio-Tauchbecken statt.

James Bond und Melina Havellock (`In tödlicher Mission´) müssen in diesem Citroen 2 CV vor ihren Verfolgern flüchten, nachdem die Diebsstahlsicherung an Bonds Lotus (Sprengung) ausgelöst wurde. Der Citroen erhielt für die Dreharbeiten einen stärkeren Motor (54 statt 29 PS) sowie Stabilisatoren, die die typische Seitenlage der `Ente´ unterdrückten sollten - bei Bonds Fahrweise ein Muss!
Siehe hierzu auch das `Making of´!

Neben dem DB 5 fährt Bond auch einen anderen Aston Martin: in `Der Hauch des Todes´ einen DBS V8 Vantage (als offene Volante Version in Gun Metal). Die Collage zeigt die Extras: Power-Booster für den Sprung über eine Befestigungsanlage der Tschechen, Raketenwerfer für bzw. gegen eine Strassensperre aus LKWs, Schneekufen, Laser zum Trennen des Wagenbogens von der Karosserie beim Verfolger und scharfe Radkappen zum Schneiden von Eis. Für die Dreharbeiten wurden übrigens zwei verschieden Versionen des Wagens verwendet.

Die Präsentation des damals neuen BMW Z3s markierte den Beginn der Auto-Allianz zwischen EON Productions und BMW. Die Motoren Werke lieferten die Autos für die Bond-Streifen und verpflichtete sich, bei Anlaufen des Films die Werbetrommel zu rühren. Der Z3 in `Goldeneye´ ist mit einem Bremsfallschirm, zwei Stinger-Raketen und einem Satellitennavigations ausgerüstet, sie kamen allerdings nicht zum Einsatz, der Auftritt des Autos dauerte knapp 30 Sekuden.

Der zweite Bond-BMW ist in `Der Morgen stirbt nie´ ein 750er iL in Silvermetallic, den Bond am Hamburger Flufhafen bei der Mietwagenfirma Avis ausgehändigt bekommt, von einem uns allseits bekannten Mitarbeiter der Londoner Firma `Universal Exorts´: Q. Ausgestattet ist dieser über 150.000 DM teure Wagen u.a. mit einer Diebsstahlssicherung, Sprachcomputer, einer Fernsteuerung per Handy und einem ausfahrbaren BMW-Zeichen (r.) mit Sägeblättern auf der Kühlerhaube um quer über die Fahrbahn gespannte Drahtseile durchschneiden zu können (siehe hierzu auch das `Making of´).

Der Star in `Die Welt ist nicht genug´ ist neben Titelheld Brosnan der damals neue BMW Z8. Für diesen 007-Streifen entstanden zum Stückpreis von 700.000 Mark drei handgefertigte Exemplare - mit perfektem Navigationssystem, in den Seiten verborgenen Raketen und sechs Getränkehaltern (!). Für normalsterbliche Kunden ist der Wagen für schlappe 120.000 € zu haben, leider ohne Bond-Extras.


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